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Die Mehrzahl der­jeni­gen Unternehmen, in denen die Unternehmensleitung die Opti­mierung der Mitar­beit­erbindung nicht umge­hend zu einem zen­tralen strate­gis­chen The­ma macht, wird auf­grund des demografis­chen Wan­dels in den näch­sten Jahren von der Bild­schirm­fläche ver­schwun­den sein.

Wolf, Gunter: Mitar­beit­erbindung. 2017

Arbeitszufriedenheit (Erwartungen, Bedürfnisse)

Die zwei Grun­dele­mente der Bindung sind: Zufrieden­heit und Moti­va­tion.
Wann ein Mitar­beit­er zufrieden oder unzufrieden ist, hängt von vie­len ver­schiede­nen Fak­toren ab. Die meis­ten dieser Fak­toren sind vom Unternehmen bee­in­fluss­bar. Der Begriff der Arbeit­szufrieden­heit besagt, dass ein Beschäftigter pos­i­tive Gefüh­le und eine pos­i­tive Ein­stel­lung gegenüber sein­er Arbeit hat. Die Zufrieden­heit eines Mitar­beit­ers ist eng verknüpft mit seinen Erwartun­gen.

Jed­er Mitar­beit­er hat indi­vidu­elle Erwartun­gen an seinen Arbeit­splatz. Diese ganz indi­vidu­ellen Erwartun­gen kön­nen nur durch den per­sön­lichen Kon­takt mit dem Vorge­set­zten ermit­telt wer­den. Die Erwartun­gen eines Mitar­beit­ers sind eng ver­bun­den mit sein­er pri­vat­en bzw. famil­iären Sit­u­a­tion und müssen mit diesen in einen har­monis­chen Ein­klang gebracht wer­den kön­nen.

Ein Mitar­beit­er zieht es vor möglichst viele Nacht- und Woch­enend­schicht­en zu arbeit­en um viele Zuschläge zu erhal­ten, ein ander­er Mitar­beit­er zieht es vor in den Abend­stun­den und am Woch­enende bei sein­er Fam­i­lie zu sein. Wird die Arbeit­szeit willkür­lich, ohne Ein­beziehung der indi­vidu­ellen Wün­sche, geplant, steigt die Unzufrieden­heit bei bei­den Mitar­beit­ern.

Ein­er der drei häu­fig­sten Kündi­gungs­gründe aus Arbeit­nehmer­sicht ist die Unzufrieden­heit am Arbeit­splatz. Darauf hat jedes Unternehmen aktiv­en Ein­fluss. Wer­den die Erwartun­gen, die ein Mitar­beit­er an seine Arbeitsstelle stellt best­möglich erfüllt, steigt die Zufrieden­heit.

Jedes Unternehmen und jede Führungskraft soll­ten die Erwartun­gen eines Mitar­beit­ers an seinen Arbeit­splatz ken­nen und best­möglich darauf einge­hen. Eine offene Kom­mu­nika­tion zu den real­isier­baren Möglichkeit­en ist ein guter Anfang. Diese Kom­mu­nika­tion spiegelt dem Mitar­beit­er das Gefühl „gese­hen und gehört“ zu wer­den, auch das ist Wertschätzung. Die Zufrieden­heit eines Mitar­beit­ers ist eng verknüpft mit seinen indi­vidu­ellen Bedürfnis­sen.

Bedürfnispyra­mide nach Maslow

Die ver­schiede­nen möglichen Bedürfnisse wer­den expliz­it dargestellt in der Maslow‘schen Bedürfnispyra­mide. Die Wichtigkeit dieser einzel­nen Bedürfnisse und die Wer­tigkeit sind jedoch für jeden Men­schen ver­schieden. Maslow ging davon aus, dass jed­er Men­sch…

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