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Grundlagen, Merkmale, Anwendung der Menschenkenntnis

Men­schenken­nt­nis ist die Fähigkeit, das Ver­hal­ten oder den Charak­ter von Men­schen auf­grund eines ersten kurzen Ein­drucks (zwis­chen 10 und 30 Sek.), richtig einzuschätzen, zu erken­nen und zu beurteilen, und dann vorherzusagen, wie sie denken und han­deln wer­den. Dies ist beson­ders für den Mitar­beit­er im Sicher­heits­di­enst wichtig, da sie öfters als andere Beruf­s­grup­pen in Kon­flik­t­si­t­u­a­tio­nen ger­at­en kön­nen, in denen beson­ders die Men­schenken­nt­nis das weit­ere Han­deln bee­in­flusst. Die entschei­den­den Eigen­schaften für diese Fähigkeit sind Lebenser­fahrung, Intu­ition, Intel­li­genz und Lebensweisheit. Sie wird durch den Umgang mit anderen Men­schen und durch Erfahrung mit vie­len unter­schiedlichen Per­so­n­en und Sit­u­a­tio­nen geschult.

Die Men­schenken­nt­nis kann genutzt wer­den, um Men­schen richtig zu beurteilen, sie zu motivieren, um anderen Per­so­n­en einen guten Rat zu geben, tief gehende Beziehun­gen einzuge­hen etc. Sie kann aber auch zum eige­nen Vorteil aus­genutzt wer­den, z. B. wenn man Men­schen überre­den, sie ver­führen oder ihnen etwas verkaufen will. Für die the­o­retis­che Aneig­nung von Men­schenken­nt­nis gibt es z.B. den Myers-Brig­gs-Typindika­tor oder das soge­nan­nte Ennea­gramm.

Erkenntnisse der angewandten Psychologie

Psy­cholo­gie ist die Lehre der Geset­zmäßigkeit­en und For­men des Erlebens und Ver­hal­tens des indi­vidu­ellen Men­schen. Hierzu zählen sowohl psy­chis­che gesunde sowie auch psy­chisch erkrank­te Men­schen.
Die Psy­cholo­gie ist eine erprobte Wis­senschaft, die sich bemüht mit erprobten Meth­o­d­en all­ge­meine Geset­zmäßigkeit­en psy­chis­ch­er Grund­struk­turen und deren Prozesse zu erforschen und auf Basis von wis­senschaftlichen Ergeb­nis­sen Verbesserun­gen voranzutreiben. Charak­ter­is­tisch für die Psy­cholo­gie ist, dass es sich um eine bere­ich­süber­greifende Wis­senschaft han­delt, da sie sowohl Teile aus den Geis­teswis­senschaften sowie auch aus den Sozial- und Natur­wis­senschaften verbindet.

Strukturebenen

Grund­sät­zlich wird das men­schliche Ver­hal­ten in den drei Struk­turebe­nen Trieb, Gefühl und Ver­stand ges­teuert.

Der Trieb
Der Trieb ist eine mit dem Instinkt ver­wandte Ver­hal­tens­grund­lage, die sich aus dem Streben und aus Affek­thand­lun­gen her­leit­et.
Man unter­schei­det ver­schiedene Triebe:

  • Nahrungstrieb
  • Selb­ster­hal­tungstrieb
  • Sex­u­al­trieb
  • Tätigkeit­strieb
  • Spiel­trieb
  • Nachah­mungstrieb
  • Besitztrieb
  • Für­sor­getrieb
  • Gesel­ligkeit­strieb
  • Wis­senstrieb u. a.

 

Das Gefühl
Das Gefühl ist eine psy­chis­che Befind­lichkeit, die sich z.B. durch Trauer oder Freude zeigt, meist im Gegen­satz zur gegen­ständlichen Wahrnehmung. Es wird in der Psy­cholo­gie und Philoso­phie als das grundle­gende Mon­u­ment des men­schlichen See­len­lebens gese­hen.
Wir unter­schieden zwis­chen Liebe, Freude, Hass, Wut, Verzwei­flung, Trauer, Ekel, Angst und Über­raschung. Dadurch wird…

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