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Bildquelle: h2entertain/Torsten Heim

Über Polizeiarbeit, gesellschaftlichen Wandel und den Mann vor der Kamera

Torsten „Toto“ Heim ist seit 38 Jahren Polizeibeamter. Seit 2002 hat er mit seinem Kol­le­gen Har­ry Weinkauf in der Serie „24 Stun­den Toto & Har­ry – Die Zwei vom Polizeire­vi­er“ mit­gewirkt. Die Serie begleit­ete Polizeiein­sätze und beschäftigt sich mit typ­is­chen Prob­le­men despolizeilichen Streifen­di­en­stes, wie zum Beispiel Stre­it­igkeit­en zwis­chen Nach­barn oder aus dem Eltern­haus fort­ge­laufe­nen Kindern. Er engagiert sich bei Ver­anstal­tun­gen wie dem „Tag der Sicher­heit“ dafür, den Bürg­erin­nen und Bürg­ern Tipps und Ratschläge zu ver­mit­teln, wie sie ihre eigene Sicher­heit im All­t­ag erhöhen kön­nen. Eben­falls ist er kar­i­ta­tiv tätig und nutzt seit 15 Jahren als Botschafter des deutschen Kinder­hos­piz seinen promi­nen­ten Sta­tus um Gutes zu tun und Spenden zu sam­meln. Gle­ichzeit­ig hat er einen neuen Vere­in mit­ge­grün­det, die Deutsche Kinder­hos­piz- und Fam­i­lien­s­tiftung, die es der gesamten Fam­i­lie mit einem tod­kranken Kind ermöglicht, in einem Hos­piz zusam­men mehrere Wochen zu ver­brin­gen.

Das ganze Inter­view mit Toto kön­nen Sie im Pod­cast für Schutz und Sicher­heit anhören. Die Folge wird im Jan­u­ar erscheinen.

Den Pod­cast find­en Sie im App­Store via iTunes, im Play­Store für Androidgeräte oder direkt unter www.podcast-fuer-schutz-und-sicherheit.de

Der Beruf des Polizis­ten ist sehr vielfältig und es gibt viele Tätigkeits­bere­iche, in die Herr Heim bere­its reingeschnup­pert hat. Vor allem davon, dass man mit vie­len Men­schen zu tun hat und diesen helfen kann, ist er begeis­tert.

Er freut sich immer über Fra­gen aus der Bevölkerung – seine Devise „Es gibt keine dum­men Fra­gen, nur dumme Antworten“. Wenn jeman­dem etwas oder jemand Ungewöhn­lich­es auf­fällt, bit­tet er darum, sich bei der Polizei zu melden, da diese auch davon lebt, Hin­weisen aus der Bevölkerung nachzuge­hen und dadurch sach­di­en­liche Hin­weise zu Straftat­en erhält.

Auf die Frage von Her­rn Zitz­mann, ob die Polizei heute noch so ernst genom­men werde wie vor Jahren, antwortet Herr Heim, dass man früher generell vor Amtsper­so­n­en wie Ärzten, Polizis­ten, Feuer­wehrmän­nern, Sol­dat­en etc. „stramm ges­tanden“ und man diesen gewis­sen Grun­drespekt von seinen Eltern gel­ernt hat.
Heutzu­tage haben wohl einige Gen­er­a­tio­nen vergessen, ihre Kinder richtig zu erziehen: Heute ken­nt jed­er seine Rechte, seine Pflicht­en aber lei­der nicht. Und wenn man dann sieht, dass Ärzte im Kranken­haus verk­lagt oder Ret­tungskräfte, die bei einem Ein­satz helfen wollen, ange­grif­f­en oder eben auch Polizis­ten belei­digt und bedro­ht wer­den, hat sich da schon einiges verän­dert.

Dies sieht Herr Heim allerd­ings nicht als alleiniges Prob­lem der Polizei, son­dern als gesellschaft­süber­greifend­es The­ma: Die neuen Gen­er­a­tio­nen seien aber wieder auf einem guten Weg hin zu Respekt und Pflicht­be­wusst­sein. Es sollte gewährleis­tet sein, dass wir gemein­sam vernün­ftig und respek­tvoll miteinan­der leben und umge­hen.

Neben vie­len weit­eren inter­es­san­ten Details zur Polizeiar­beit erk­lärt Herr Heim, dass die Polizis­ten

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