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Der Arbeitss­chutz und die Unfal­lver­hü­tung umfassen sämtliche durch staatliche Stellen und die geset­zliche Unfal­lver­sicherung (Beruf­sgenossenschaften) getrof­fe­nen Maß­nah­men zur Gewährleis­tung der (Arbeits-)Sicherheit und des Gesundheitss­chutzes der Arbeit­nehmer. Ziel dieser Maß­nah­men ist es, tätigkeits­be­d­ingte Gesundheits­ge­fahren und Arbeit­sun­fälle zu ver­mei­den. Da dieses The­ma von zwei Seit­en (Staat/gesetzliche Unfal­lver­sicherung) überwacht wird, spricht man hier eben­so wie im Bere­ich der Aus­bil­dung vom dualen Sys­tem.

Arbeitss­chutz geht von der staatlichen Seite aus. Der Staat ist zum einen für den Erlass von Geset­zen und Rechtsverord­nun­gen zum The­ma Arbeitss­chutz zuständig, z. B. für das Arbeitss­chutzge­setz oder das Jugen­dar­beitss­chutzge­setz. Zudem übt der Staat die staatliche Auf­sicht aus, das heißt, er führt über die zuständi­gen Behör­den, beispiel­sweise Gewer­beauf­sicht­sämter, Überwachun­gen durch und kann auch Bußgelder bei Ver­stößen erheben. Die Unfal­lver­hü­tungsvorschriften wer­den von der geset­zlichen Unfal­lver­sicherung (u.a. Beruf­sgenossen­schaften) eigen­ständig erlassen, das heißt, unab­hängig vom Staat. Man spricht daher von Satzun­gen autonomen Rechts. Die Ermäch­ti­gung dazu, die Vorschriften eigen­ständig zu erlassen, find­et sich im Sozialge­set­zbuch VII (SGB VII).

Geset­zliche Unfal­lver­sicherung bedeutet, dass jed­er Arbeit­nehmer, egal welch­er Branche, dort gegen Unfall ver­sichert sein muss. Bei einem Arbeit­sun­fall han­delt es sich um einen Unfall, den ein Ver­sichert­er erlei­det bei ein­er ver­sicherten Tätigkeit.

Dazu gehören:

  • Die Arbeit­stätigkeit nach Dien­stan­weisung
  • Dienst­wege und Dien­st­fahrten
  • Der unmit­tel­bare Weg zum/vom Ort der Tätigkeit sowie zur oder von der Unterkun­ft zur Arbeitsstätte
  • ver­sichert sind auch Wegab­we­ichun­gen, sofern es sich um eine Fahrge­mein­schaft oder Unter­bringung der Kinder wegen der beru­flichen Tätigkeit han­delt

Während eines Rundgangs im Objekt rutscht Sicher­heitsmi­tar­beit­er Schus­slig wegen Eis­glätte aus und bricht sich den Arm.

Auf dem Weg zur Arbeit geht der Auszu­bildende Hun­grig in eine Bäck­erei, um sich belegte Brötchen zu holen. Im Laden rutscht er aus, weil ger­ade der Boden gewis­cht wurde und bricht sich das rechte Handge­lenk.

Im Gegen­satz zum ersten Beispiel, ist Hun­grig aus Beispiel 2 …

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